Mibo – was er kann und wie man mit ihm spricht
Mibo ist ein persönlicher Sprachassistent, gebaut auf einem kleinen Linux-PC. Er hört auf seinen Namen, steuert das Zuhause über Home Assistant, liest Mails, führt Notizen und hat eine ganz eigene Art: höflich, knapp und mit trockenem Humor – ein wenig wie ein britischer Butler.
Auf dieser Seite steht, was Mibo heute kann. Sie wächst mit ihm.
Inhalt
- Mit Mibo sprechen
- Das Zuhause steuern
- Darts
- Notizen, Aufgaben und Gedächtnis
- Kamera
- Bildschirm und Webseiten
- Über sich selbst
- Was Mibo bewusst nicht darf
1. Mit Mibo sprechen
| Man sagt | Mibo macht |
|---|---|
| „Mibo, …“ + Befehl | führt den Befehl aus |
| nur „Mibo“ | antwortet „Ja, Sir?“ und hört zu |
| weiterer Befehl bis etwa 8 Sekunden, nachdem Mibo ausgeredet hat | braucht keinen Namen davor; Gespräche im Raum überhört er dabei |
| „Mibo, lass uns arbeiten“ | Begrüßung mit Wetter, ungelesenen Mails und offenen Aufgaben |
| „Mibo, stopp“ | hört mitten im Satz auf zu sprechen |
| „Danke, Mibo“ | Gespräch beendet |
| „Ich möchte lieber schreiben“ | öffnet ein Chat-Fenster, Mikrofon und Stimme pausieren |
Die Spracherkennung läuft direkt auf dem PC. Versteht Mibo etwas nicht, fragt er nach, statt zu raten. Aktuelle Fragen – Sport, Nachrichten, Öffnungszeiten – beantwortet er mit einer eingebauten Websuche.
2. Das Zuhause steuern
Über Home Assistant schaltet Mibo Licht, Steckdosen, Heizung und Lautsprecher und fragt Fenster, Temperaturen und Stromverbrauch ab.
- „Mibo, Licht Küche aus“ · „Alle Lichter aus“
- „Welche Lichter sind an?“ · „Ist das Küchenfenster offen?“
- „Heizung Bad auf 21 Grad“
- „Wie viel Watt verbraucht der Kühlschrank?“
- „Setz Milch auf die Einkaufsliste“
3. Darts
Mibo ist mit einem Autodarts-Board verbunden.
- „Mibo, ich möchte darten“ – fährt die Dartecke hoch
- „Dart Pause“ / „Dart weiter“ – Monitor und Licht aus und wieder an
- „Referee!“ – der KI-Schiedsrichter prüft die letzte Aufnahme
- „Mach den letzten Wurf rückgängig“ · „Kalibriere das Board“
- „Wie ist mein Average?“ – die eigene Statistik
- „Wir hören auf mit Darten“ – fährt den Dart-PC sauber herunter
4. E-Mail
- „Habe ich neue Mails?“ · „Such die Mail von …“ · „Lies sie mir vor“
- „Welche Rechnungen sind gekommen?“ – Rechnungen sortiert er automatisch in einen eigenen Ordner
- „Wann kommt mein Paket?“ – anhand der Versandmails
- „Antworte darauf: …“ – Mibo liest Empfänger und Text vorher zur Bestätigung vor und sendet erst nach einem Ja
5. Notizen, Aufgaben und Gedächtnis
- „Notier dir: …“ – landet in den Notizen (Obsidian)
- „Setz … auf meine Aufgabenliste“ · „Zeig mir meine Aufgaben“
- „Was steht in meinen Notizen über …?“ – Mibo durchsucht sie
- „Merk dir: …“ – Mibo merkt sich Dinge dauerhaft, auch von selbst, wenn man ihm etwas erzählt
- „Wie alt wird … nächstes Jahr?“ – rechnet es exakt aus
6. Kamera
- „Mibo, wen siehst du?“ – er erkennt eingelernte Gesichter
- „Merk dir mein Gesicht“ · „Vergiss mein Gesicht“
Mibo weiß nur, wer vor der Kamera sitzt – nicht, wie jemand aussieht. Die Gesichtserkennung läuft vollständig auf dem PC, nichts davon geht ins Internet.
7. Bildschirm und Webseiten
- „Öffne …“ · „Such im Browser nach …“
- „Was siehst du auf dem Bildschirm?“
- „Was gibt es Neues?“ – aktuelle Nachrichten
- „Zeig das Wetter auf dem Dart-PC“ – Anzeige auf einem zweiten Rechner
- „Schließ das Fenster“
8. Über sich selbst
- „Was kostest du?“ – Mibo nennt seine Kosten des Monats (Sprachmodell und Stimme; das Budget liegt bei rund 20 € im Monat)
- „Wie viel Speicher ist noch frei?“ · „Wie warm ist dein Prozessor?“
- „Wann wurdest du zuletzt gesichert?“ · „Sichere dich komplett“ – Mibo sichert sich außerdem jede Woche von selbst
9. Was Mibo bewusst nicht darf
- Große Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Trockner und die Stromversorgung von Netzwerk und PCs darf er nur abfragen, nie schalten.
- Mails sendet oder löscht er nur nach ausdrücklicher Bestätigung.
- Er behauptet nichts, was seine Sensoren nicht liefern – kein Raten, wie jemand aussieht oder was im Raum passiert.